Thai mit grüner Currypaste

Mal wieder was Selbstzusammengestelltes, allerdings an die Thai-Küche angelehntes Gericht. Wer die grüne Currypaste noch nicht kennt, hat echt was verpaßt. Die Schärfe wird hier durch frischen Wasabi-Meerrettich gegeben und gibt ein ganz besonderes Aroma. Kaufen kann man die Currypaste in Asia-Shops. Okay, kommen wir zur Einkaufsliste:

Grüne Currypaste aus dem Asia-Shop, Gemüse: rote Paprika, Frühlingszwiebeln, Staudensellerie, 2 saure Äpfel oder Ananas (frisch oder aus der Dose), Cranberries nach Bedarf, Walnusskerne, 2 Hähnchenbrustfilets, Creme Legere, ein wenig Gemüsebrühe dazu Reis als Beilage, Salz, Pfeffer und ein wenig Kokosfett zum Anbraten.

Das ganze Gemüse wird klein geschnitten, ebenso die Äpfel und auch die Hähnchenbrustfilets. Das klein geschnittene Hähnchenfilet mehliere ich in einer Salz-Pfeffer-Mehlmischung (auch hier kann man wieder unser „Brecht-Kräutersalz“ nehmen), sodass ein ganz dünner Mehlbelag auf den Fleischteilen liegt. Das sorgt dafür, dass das Fleisch nicht trocken wird und später der Soße auch ein wenig Bindung gibt. Wem das mehlieren nicht liegt, der soll es eben ohne versuchen. Wenn das Fleisch eine leichte goldgelbe Kruste hat, nehme ich das Fleisch aus der Pfanne und brate in diesem Sud das Gemüse leicht an, lösche mit ein wenig Gemüsebrühe und lasse es köcheln, bis es schön bissfest ist. Dann füge ich das Fleisch sowie die Walnusskerne und die Cranberries hinzu, hebe alles unter, dann die Creme Legere dabei und mit der grünen Currypaste abschmecken, doch vorsicht, die grüne Currypaste ist wirklich scharf. Dazu natürlich einen leckeren Basmati-Reis. Hmmm, ich glaube, ich weiß was ich am Wochenende koche ? Guten Apetitt!